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Foto: Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany - CC BY-SA 3.0 Ist man auf engen Bergstraßen unterwegs, wird man sich wohl eher das Wohnmobil wünschen: Denn im Gegensatz zum Caravan, der nur langsam die Bergstraße erklimmen kann, ist man mit dem Wohnmobil um einiges schneller und unkomplizierter am Ziel.
Außerdem ist das Wohnmobil stets fahrbereit und man erspart sich lästiges und schweißtreibendes An- oder Abkuppeln, wenn man eine gewisse Wegstrecke zurücklegen möchte. Da Wohnmobile oft viel geländetauglicher als Caravans sind, scheuen sich die Reisenden auch nicht, die Grenzen Europas weit hinter sich zu lassen, um beispielsweise zu einem Selbstfindungstrip nach Indien aufzubrechen.
Der Nachteil: Die Reise ohne PKW. Wie viele Wohnmobilisten hätten sich wohl schon des Öfteren ein eigenes Auto gewünscht, wenn es darum ging im nächsten Supermarkt eine Flasche Wein für das Abendessen zu besorgen. Denn da heißt es dann: Alles verstauen, aufsitzen, Standplatz verlassen und zum nächsten Lebensmitteldiskonter fahren. Und das alles für fünf Kilometer hin und fünf Kilometer zurück.
Trotzdem: Mit dem eigenen Bett rund um die Welt zu reisen hat so seinen Reiz. Da spielt es oft keine Rolle, ob man stolzer Besitzer eines Caravans oder eines Wohnmobils ist
Ein Artikel von Mag. Manuela Molk