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Thema: andere Reiseziele

Luxus am Campingplatz


Die Zeiten sind vorbei, in denen Camper schmunzelnd als Billigurlauber bezeichnet wurden. Der neue Trend heißt: Komfort - auch für Wohnwagen- und Zeltbesitzer.



Luxus-CaravanFoto: Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany - CC BY-SA 3.0
Gerne wurde sie bisher belächelt: Die Gruppe der Dauergriller, die mit Großraumzelt oder Wohnwagen ausrückt, um den Großteil ihres Urlaubes auf einem Campingplatz ihrer Wahl zu verbringen. Die Devise lautete: Campen ist billig und nur für Leute gedacht, die sich kein Hotelzimmer leisten können.

Doch nun scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Die Campingbranche will Natur mit Komfort verbinden, um so auch anspruchsvolle Urlauber für sich gewinnen zu können.

Den Anfang macht man bereits bei den Sanitäranlagen. Das heißt, keine Gemeinschaftsduschen und -toiletten mehr, sondern die Camper können sich ein privates Badezimmer mieten, um so ungestört ihrem Reinigungsritual nachzugehen. Wer kein stolzer Zelt- oder Wohnwagenbesitzer ist, kann sich auch einen Caravan ausleihen. Diese Variante eignet sich vor allem für unerfahrene Campingurlauber, die zum ersten Mal Zeltplatzluft schnuppern wollen. Auch das diverser Plätze kann sich mittlerweile sehen lassen: Die Kleinen können sich in Hochseilgärten vergnügen oder auf Kart-Bahnen ihre Runden drehen; auf das "reifere" Publikum warten vielerorts "Mosaikdampfbäder" oder "Zirbelholz-Stubensaunen". Ähnlich wie in Ferienclubs werden die Gäste am Abend von einem Animateur samt Showbühne auf Trab gehalten.

Daher: Weg vom gängigen Klischee, dass Camper gleich Billigurlauber sind.

Ein Artikel von Mag. Manuela Molk

Glamouröses Camping in der Wildnis

Vorbei ist die Zeit der Minizelte mit Isoliermatte und Schlafsack. Eine Kombination aus naturnaher Unterkunft und Luxus macht das Zelten zum speziellen Urlaubserlebnis. Dieses neue Urlaubsgefühl gewinnt durch eine komfortable Unterkunft auf dem Campingplatz. Glamping besitzt bei Aktivurlaubern und Naturliebhabern einen aktuellen Stellenwert.

Campen mit Stil

Einige Reisende halten sich im Urlaub bevorzugt in der Natur auf. Sie benötigen einerseits viel Freiraum, genießen jedoch andererseits Luxus und Stil. Dieser willkommene Aufenthalt lässt die eigenen Campingerfahrungen wieder in der Erinnerung lebendig werden. Jetzt besitzt die Unterkunft wesentlich mehr Komfort. Diese Art zu reisen ist für Enthusiasten gut geeignet, wenn sie ohne viel lästiges Gepäck reisen möchten. Die Glamper müssen sich absolut nicht sorgen. Die Ausrüstung ist bereits vorhanden. Das Zelt wurde aufgebaut und die Minibar ist reich gefüllt.
Geprägt wurde der Begriff Glamping in den Vereinigten Staaten. Seinen Ursprung hat der Trend in Ostafrika. Im 19. Jahrhundert wurde Glamping durch englische Großwildjäger ungemein populär. Der Bewohner braucht nicht auf dem Boden zu schlafen, wenn eine große Dienerschaft Zelte, Betten und mobile Küchen trägt. Der Reisende braucht in der Savanne auf den gewohnten Komfort nicht verzichten. So braucht der Glamper nur den Koffer mit der Kleidung.

Glamping© cl65cpt - Fotolia

Natur hautnah erleben

Mit dem angebotenen Komfort liegen die einzelnen Camps mitten in der offenen Wildnis. Hier durchstreifen wilde Tiere, wie beispielsweise Affen, Elefanten oder Löwen das Revier. Die einmaligen Naturbeobachtungen sind in nächster Nähe möglich. Auch nachts dringen die typischen Geräusche aus dem Busch ins Camp vor. Um unerwünscht nahe Begegnungen mit den wilden Tieren zu vermeiden, müssen zahlreiche Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Eine Einweisung erfolgt durch den Camp-Manager und den Wildführer. So ist die Bewegung vom Zelt zum Essensbereich nur in Begleitung und zu bestimmten Tageszeiten erlaubt. Bei der Abwesenheit am Tag und während der Nachtruhe ist unbedingt darauf zu achten, dass der Zelteingang stets geschlossen bleibt.

Ein Kommentar von Storykid


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