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Thema: andere Reiseziele

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten Berlins

Welche Sehenswürdigkeiten Sie bei einem Besuch in der Deutschen Hauptstadt nicht verpassen dürfen.

Brandenburger Tor

Brandenburger TorFoto: WP-User: JesterWr (modified by Urlaubermagazin) - CC BY-SA 3.0/de Direkt an der Berliner Mauer gelegen, verkörperte das Brandenburger Tor einst die Teilung Deutschlands. Mittlerweile ist es zum Symbol der Wiedervereinigung geworden. Besonders die Jubelfeiern im Dezember 1989 anlässlich Mauerfalls haben dieses Bild nachhaltig geprägt. Das klassizistische Bauwerk wurde auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm II zwischen 1788 und 1791 nach Vorbildern aus der griechischen Antike errichtet und bildete den architektonischen Abschluss der Prachtstraße Unter den Linden. 1793 wurde die Quadriga, die Plastik eines vierspännigen Streitwagens, auf das Tor aufgesetzt. Die schweren Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg wurden 1956 beseitigt und die zerstörte Quadriga rekonstruiert.

Reichstag

ReichstagFoto: Jürgen Matern (modified by Urlaubermagazin) - CC BY-SA 3.0 1871 wurde das Deutsche Kaiserreich gegründet und Berlin zur Hauptstadt ernannt. Als Sitz des neuen Parlamentes wurde zwischen 1884 und 1894 der Reichstag errichtet. Hier wurde 1918 die Republik ausgerufen und 1933 kam es zum historisch bedeutsamen Reichtagsbrand, der den neu an die Macht gekommenen Nationalsozialisten eine willkommene Möglichkeit bot, die Grundrechte aus der Weimarer Republik abzuschaffen.
Seit 1990 ist der Reichstag wieder Sitz der deutschen Bundesregierung und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Besonders die Glaskuppel, die im Zuge des Umbaus von 1994 errichtet wurde, bildet ein attraktives Ziel für Touristen und Einheimische.

Berliner Dom

Berliner DomFoto: Stefan Schulze - GNU-FDL Im Zentrum Berlins auf der Spreeinsel gelegen, befindet sich der mächtige Berliner Dom. Bereits 1465 wurde hier erstmals die Oberpfarr- und Domkirche errichtet, der später zum Symbol des norddeutschen Protestantismus werden sollte. Nach mehreren Umbauarbeiten im 19. Jahrhundert, ließ Kaiser Wilhelm II 1894 den alten Dom abreißen und den neuen Dom errichten. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde der Dom samt Außenanlagen von 1983 bis 2002 aufwändig restauriert. Der Dom ist innen mit neutestamentlichen und kirchenreformatorischen Elementen ausgeführt. Besonders eindrucksvoll ist auch der Lustgarten rund um das Gebäude.

Rotes Rathaus

Rotes RathausFoto: Bjarki Sigursveinsson - PD Seit der Wiedervereinigung ist das Rote Rathaus – oder Berliner Rathaus – wieder Sitz der Berliner Landesregierung. Es wurde zwischen 1861 und 1869 im Stil der Neorenaissance errichtet. Die Mehrflügelanlage im Rundbogenstil verfügt über drei Innenhöfe und einen 74 Meter hohen Turm. Besonders sehenswert sind der Wappensaal, dessen Fenster die Wappen Berlins und aller Stadtbezirke zeigen, der Große Festsaal und der Säulensaal. In der dritten Etage befindet sich die Galerie der Ehrenbürger, in der Portraits dieser Persönlichkeiten zu sehen sind. Regelmäßig werden im Rathaus auch wechselnde Ausstellungen präsentiert.

Checkpoint Charlie

Checkpoint CharlieFoto: Norbert Aepli (modified by Urlaubermagazin) - CC-BY-2.5 Die Mauer ist längst verschwunden, doch der einst bekannteste Grenzübergang an der Glienicker Brücke ist nach wie vor Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Hier standen 1961 sowjetische und amerikanische Panzer einander gegenüber und versetzten die Welt in Angst und Schrecken vor einem weiteren Weltkrieg. Der Grenzübergang war einer von drei, die von den USA kontrolliert wurden. Als Schauplatz zahlreicher Fluchtversuche, die leider oft tödlich ausgingen, erlangte der Ort weitere traurige Berühmtheit während des Kalten Krieges. Heute sind die originalen Schlagbäume und Wachtürme durch Nachbauten ersetzt und an die Mauer erinnert noch die Bodenmarkierung. Im Museum am Checkpoint Charlie sind spektakuläre Fluchtversuche dokumentiert.

Hackesche Höfe

Hackesche HöfeFoto: WP-User: Gryffindor - PD In der so genannten Spandauer Vorstadt, nördlich des Alexanderplatzes, liegen die Hackeschen Höfe. Es handelt sich dabei um eine Anlage miteinander verbundener Höfe, die 1993 renoviert wurden und heute zahlreichen Geschäften, Galerien und Lokalen Platz bieten und zum Flanieren einladen. Der Name stammt aus dem 17. Jahrhundert, als das Gelände noch außerhalb der Stadtmauern lag. Hier befanden sich Scheunen in denen Stroh und Heu gelagert wurde und die Hackesche Höfe genannt wurden. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadtmauer erweitert und das Areal eingeschlossen, woraufhin sich ein lebhafter Markt entwickelte. Jüdische und französische Zuwanderer prägten die weltoffene Atmosphäre nachhaltig. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die heutige Anlage errichtet, die sich in acht Höfe gliedert. Die Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg wurden 1977 beseitigt. Seitdem stehen die Hackeschen Höfe außerdem unter Denkmalschutz.

Gedächtniskirche

GedächtniskircheDie Gedächtniskirche wurde zwischen 1891 und 1895 im neoromanischen Stil als Kaiser-Wilhelm-Kirche errichtet. Kaiser Wilhelm II ließ sie zum Gedenken an seinen Großvater Wilhelm I bauen. Bei einem Bombenangriff 1943 wurde sie schwer beschädigt. Lediglich die Ruine des Turmes blieb bestehen und wurde zum Mahnmal für Krieg und Zerstörung im damaligen Westberlin. Eine öffentliche Debatte über den möglichen Abriss und Neubau der Kirche führte in den späten 1950er Jahren zu einem Kompromiss. Kirchenschiff, Glockenturm, Kapelle und Foyer wurden neu errichtet und ergänzen die bestehende Ruine des Turmes. Ende 1961 wurde die Gedächtniskirche in ihrer heutigen Form schließlich eingeweiht.

Holocaust Mahnmal

Holocaust MahnmalFoto: K. Weisser - CC-BY-SA-2.0-DE Die abstrakten Formen, genauer gesagt 2.711 Stelen, die auf einem wellenförmigen Feld angeordnet sind, erinnern an die Vernichtung von Millionen europäischer Juden. Der Bau auf 19.000 Quadratmetern in der Nähe des Brandenburger Tores wurde nach den Plänen von Paul Eisenman errichtet und 2005 fertiggestellt. Unter dem Stelenfeld befindet sich der so genannte Ort der Information, in dem der Holocaust dokumentiert ist. Im Foyer befinden sich allgemeine Informationen und in vier unterschiedlichen Räumen wird das Thema aus historischer und individueller Sicht beleuchtet.

Fernsehturm

Fernsehturm Berlin368 Meter ist der Fernsehturm hoch. Er ist damit das höchste Gebäude Deutschlands und markantes Wahrzeichen der Stadt. 1964 fasste Walter Ulbrich, der damalige Vorsitzende der SED, den Entschluss am Alexanderplatz den Fernsehturm errichten zu lassen. Die DDR benötigte nämlich eine leistungsstarke Sendeanlage für landesweite Übertragungen. Wohl nicht ganz zu Unrecht wurde der Turm in Mauernähe auch gelegentlich Imponierkeule genannt. 1969 wurde der Fernsehturm eröffnet. Mittlerweile wird jährlich etwa eine Million Besucher gezählt. Vom Aussichtsplateau in 203 Metern Höhe kann man bei guten Witterungsverhältnissen bis zu 40 Kilometer weit sehen. Eine Etage höher befindet sich das Telecafé, das sich pro Stunde zweimal um die eigene Achse dreht. Hier kann man das Panorama im Sitzen an sich vorüberziehen lassen.

Museumsinsel

Museumsinsel KolonnadenhofFoto: Manfred Brückels (modified by Urlaubermagazin) - CC BY-SA 3.0 Auf einer Spreeinsel im Stadtzentrum befindet sich einer der imposantesten Museumskomplexe Europas. Zwischen 1830 und 1930 entstand hier ein Konglomerat an Museen. Die Gebäude selbst, die den Architekten Schinkel, Stüler, Strack, Ihne und Messel zu verdanken sind, sind an sich bereits durchaus sehenswert. Im Alten Museum befindet sich eine Antikensammlung. (Wegen Renovierungsarbeiten ist das Alte Museum derzeit geschlossen.) Im Neuen Museum befindet sich die Ägyptische Sammlung mit der berühmten Nofretete-Büste. Die Alte Nationalgalerie beherbergt Werke französischer Impressionisten und aus der Romantik. Das Bode Museum wurde eigens für Gemälde und Skulpturen gebaut. Hier finden sich Objekte aus der ausgehenden Antike bis ins 18. Jahrhundert. Neben dem Pergamonaltar befinden sich im Pergamonmuseum archäologische Funde aus der Antike bzw. aus Vorderasien.

Übernachtungstipp der Redaktion
Eine Alternative zum Hotel bietet eine nette Pension im Erdgeschoss eines schönen Wohnhauses im quirligen Berliner Innenstadtbezirk Prenzlauer Berg mit modern und funktional eingerichteten Zimmern oder Apartments, sehr gut geeignet für Alleinreisende, Paare, kleine Gruppen oder Familien. Mehr Infos: Pension in Berlin (pension-absolutberlin.de)

Viel Spaß bei Ihrem Aufenthalt in der pulsierenden Metropole Berlin!

von Mag. Gundi Jungmeier


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