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Was auf den ersten Blick vielleicht etwas abschreckend wirkt, ist ein Konzept, das mittlerweile bereits Tausende Reiselustige weltweit in Anspruch nehmen. Natürlich ist diese Art des Urlaubs nicht für jedermann geeignet, denn eine Portion Aufgeschlossenheit, Mut und Flexibilität muss schon aufgebracht werden, wenn man sein Eigenheim für einen gewissen Zeitraum jemand anderem überlässt und im Gegenzug in das Haus eines Tauschpartners einzieht.
Der Vorteil dieser Urlaubsform besteht vor allem darin, dass man leichter und schneller in die Gemeinschaft integriert wird und viel mehr von der jeweiligen Kultur mitbekommt als in einem Hotel oder einer Ferienanlage. Wem es also ziemlich egal ist, wer gerade in seinem Bett übernachtet oder mit seinem Auto durch die Gegend kutschiert beziehungsweise in seiner Tiefkühltruhe wühlt, der könnte mit einem Haustausch das große Los gezogen haben: denn Haustausch bedeutet Unterkunft zum Nulltarif inklusive einheimischer Atmosphäre.
Und so funktioniert´s:
Verfassen Sie ein Inserat, in dem Sie Ihr Haus detailliert beschreiben. Aber Achtung: Machen Sie aus Ihrem 70 m² Reihenhaus keine Luxusvilla mit Swimmingpool.
Klären Sie vor dem Tausch die Kosten. Nicht, dass Ihre Internetrechnung nach dem Haustausch ins Unermessliche gestiegen ist und Sie dafür aufkommen müssen.
Sauberkeit ist wichtig. Ihr Tauschpartner ist schließlich keine Putzkolonne, die den längst fälligen Großputz Ihres Hauses übernimmt.
Heißen Sie Ihren Partner mit einem kleinen Geschenk willkommen. Es muss kein 100 Euro Blumenstrauß sein, aber eine Flasche Wein oder etwas Süßes ist eine nette Geste.
Also dann: Viel Vergnügen bei Ihrem ersten Haustausch!
Ein Artikel von Mag. Manuela Molk