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Durch den Vietnamkrieg wurden Teile des Landes durch Entlaubungsmitteln langzeitig kontaminiert und etwa die Hälfte der Mangrovensümpfe zerstört. Die Vegetation hat sich in den betroffenen Gebieten bislang nicht regeneriert und ist teilweise starker Erosion ausgesetzt. Auch gibt es immer noch gefährliche Blindgänger von Landminen und anderen Waffen. Seit einigen Jahren wird dennoch von der Regierung und von internationalen Umweltorganisationen der Ökotourismus gefördert, um im Land ein stärkeres Umweltbewusstsein zu erzeugen. Mittlerweile wurden dreißig Nationalparks in Vietnam errichtet.
Foto:Hannes Zimmer - CC0 1.0
Der Park liegt im Gebiet um Sa Pa in den Bergen. Hier leben Drosseln, Papageien, Grünlinge, Kleiber, Reptilien und Amphibien. Kennzeichnend ist für Besucher vor allem die malerische Landschaft.
Im gebirgigen Norden gelegen, zeichnet sich der Park durch ausgedehnte Wälder, Steilhänge, tief eingeschnittene Täler und Flüsse aus. Hier leben gefährdete endemische Tierarten, darunter Affenarten und der Vietnamesische Salamander. Interessant sind auch die über 350 Schmetterlings- und über 230 Vogelarten.
150 Kilometer südlich von Hanoi gelegen, ist das Feuchtgebiet-Reservat Lebensraum für Zug- und Wasservögel sowie am Ufer lebenden Vogelarten. Dazu gehören z.B. Möwen, Löffelstrandläufer, Tüpfelgrünschenkel usw. Hier gedeihen auch zahlreiche Gefäßpflanzenarten, Mangroven, Seegras usw.
Das Gebiet im Nordwesten Vietnams schützt in erster Linie die Vu-Quang-Antilope und den Riesenmuntjak (Hirsch), Asiatische Elefanten, Rhesusaffen, Bärenmakaken, Seraue (Ziegen) usw. Außerdem befindet sich hier eine einzigartige Vogelwelt mit über 273 Arten.
Der Park umfasst die Inselgruppe Côn Đảo im Südchinesischen Meer und die umgebende Unterwasserwelt. Hier befinden sich selten Korallenarten, Seeschildkröten, Dugongs (Seeschwein) sowie interessante Vogelarten.
Etwa 45 Kilometer südlich von Huế befindet sich das letzte geschlossene Waldstück Zentralvietnams. Über 1.400 Pflanzenarten sowie selten Tierarten, wie z.B. Perlenpfaue, Silberfasane oder Edwardsfasane sind hier beheimatet.
Das Areal liegt in Zentralvietnam in der schmalen Landbrücke zwischen Laos und dem Südchinesischen Meer. Interessant sind vor allem die über 380 Wirbeltier- bzw. Amphibienarten. Darüber hinaus gedeihen hier über 1.300 Pflanzenarten und 112 Säugetierarten. Regelmäßig neue Arten entdeckt.
Der Nationalpark im Süden schützt den verbliebenen tropischen Tieflandregenwald Vietnams und beheimatet unter anderem asiatische Elefanten, Malaienbären, Gaur (Rinderart), Schleichkatzen, Spitzhörnchen und Java-Nashörner.
Im südlichen Meking-Delta gelegen, beheimatet das Gebiet zahlreiche seltene bzw. endemische Arten, darunter über 220 Gefäßpflanzen, über 180 Vogelarten, Otter, Flughunde, Malaiische Schuppentiere, Zibetkatzen, Netzpythons usw.
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