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Thema: Fernreisen

In den USA studieren - Studium in den Staaten

US-Flaggen
© Diezer - Fotolia.com
Ein kleiner Überblick über Möglichkeiten, als Europäer einen Teil des Studiums kostengünstig in den USA zu verbringen.

Viele europäische Studenten träumen davon, auch Erfahrungen an einer amerikanischen Uni zu sammeln. Neben den fachlichen Kompetenzen machen sich auch Weltoffenheit und Internationalität gut am Lebenslauf, und ein einmaliges Erlebnis ist so ein Aufenthalt mit Sicherheit - man lernt ja schließlich nicht nur für die Schule, sondern fürs Leben!

Kosten eines Studiums in den USA

Für Amerikaner kostet ein College- oder Universitätsstudium ein kleines Vermögen. Manche können aus finanziellen Gründen ihren Berufstraum nicht verwirklichen, obwohl sie ausgezeichnete Bewerbungsunterlagen einreichen, andere nehmen Kredite auf, die sie noch jahrelang abbezahlen. Selbstverständlich gibt es Stipendien und die Kosten variieren je nach Uni, Fachbereich, Studienfortschritt etc. - doch sogar an den günstigen Community Colleges und den staatlichen Unis muss man für ein Jahr mit einem fünfstelligen Dollarbetrag rechnen. Welche Möglichkeiten gibt es also für Europäer, einen Teil ihres Studiums kostengünstig in den USA zu verbringen?

Kontakte sind alles!

Die erste Anlaufstelle sollte das Auslandsbüro der Heimatuni sein. Dort kann man sich über etwaige Universitäts- oder Institutspartnerschaften informieren und sich gleichzeitig zum Thema Stipendien und Zuschüsse beraten lassen. Derartige Partnerschaften werden als Joint Study Programme bezeichnet und sind in der Regel mit einem Stipendium verbunden. Außerdem bieten schon viele Universitäten so genannte Joint Degrees an, für die ein Aufenthalt an einer Partneruni verpflichtend vorgesehen und dementsprechend gut zu organisieren und anrechenbar ist.

Sollte es hier keine attraktiven oder machbaren Möglichkeiten geben, kann man auf eigene Faust weitersuchen, diese folgenden Optionen sind aber vom Studium an der Heimatuni organisatorsich weitgehend unabhängig. Denkbar sind zum Beispiel der Besuch einer Summer School in den USA - dafür müssen zwar auch Studiengebühren bezahlt werden, doch man bekommt anrechenbare Credits und kann sich um Stipendien bewerben. Natürlich kann man auch, sofern dies für das jeweilige Thema sinnvoll ist, Recherchen für die Diplomarbeit in den USA durchführen. Sofern Feldforschung, Experteninterviews, Recherchen in Archiven etc. nötig sind, ist man vom Unibetrieb unabhängig und erfüllt doch die Voraussetzungen für ein Stipendium.

Wer ein Studium in den USA abschließen möchte, kann dies als Österreicher mit einem Fulbright-Stipendium oder auf eigene Faust - an vielen Unis werden Master-Studenten nämlich als Teaching Assistants eingestellt, um die Grundlagenkurse zu unterrichten und ihnen werden dafür die Studiengebühren erlassen. Dies gilt besonders für Germanistik/Deutsch als Fremdsprache, aber ist aber eigentlich in allen Studienrichtungen üblich. Informationen dazu holt man sich am besten direkt bei dem Uni-Institut, an dem man gerne arbeiten und studieren würde.

Alternativen?

Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte man sich darüber im Klaren sein, was man sich von einem USA-Aufenthalt verspricht und ob dieser wirklich das Richtige ist. Ausführliche Gespräche mit Familie, Professoren und Freunden können hier Klarheit schaffen - für manche Studierende ist ein USA-Semester einfach nicht sinnvoll oder nicht machbar. Dann sollte man sich über andere Länder informieren oder, wenn es primär um die USA-Erfahrung geht, alternative Programme wie z. B. Au pair oder reine Sprachkurse in Erwägung ziehen.

Tatsache ist: Auch wenn immer nur von den sündteuren Elite-Schmieden und den harten Einreisebestimmungen gesprochen wird, gibt es auch realistische Möglichkeiten, längere Zeit in den USA zu verbringen.

Surftipp: Visa Medicals für das US-Konsulat (Österreich)

Ein Artikel von Mag. Anissa Strommer


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