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Thema: Fernreisen

Afrika: Serengeti Nationalpark



Löwen in der Serengeti
Bildquelle: fotolia
Der Serengeti Nationalpark ist vor allem durch den Film von dem berühmten Grzimek „ Serengeti darf nicht sterben“ bekannt geworden. Serengeti wurde dadurch zum Inbegriff für die endlosen Tiersavannen. Die Serengeti, östlich des Victoriasees gelegen, ist der zweitgrößte Nationalpark in Afrika. Das Schutzgebiet ist 14.763 qm² groß und besticht durch seine Schönheit. Er wurde 1951 gegründet und ist damit in Tansania der älteste Nationalpark mit einem riesigen Ökosystem, wo Tiere ein Zuhause haben, die sonst nirgends auf der Welt zu finden sind.

Die Serengeti hat beispielsweise an Raubtieren die höchste Konzentration. Darunter fallen Geparden, Leoparden, Löwen und Hyänen. Hier findet man auch fast alle afrikanischen Großsäuger, die es gibt. Dazu zählen Giraffen, Zebras, Gazellen und Antilopen. Die Wanderungen, die man von diesen Tieren beobachten kann, zieht jedes Jahr tausende Touristen an.

Masai

Das Wort „Serengeti“ bedeutet aus der Masai-Sprache übersetzt „das endlose Land“. Diesen Namen hat die Serengeti zurecht. Im Süden befinden sich die ausgedehnten, flachen Grassteppen und im Norden bewaldete, hügelige Ebenen. Die zentrale Savanne zeigt sich fast Baumlos und im Südosten befindet sich das Ngorongoro Schutzgebiet, welches vom Vulkanismus geprägt ist. Die Masai waren bis zum 19. Jahrhundert immer wieder auf der Suche nach Weidegründen. Bis dahin hatte die Umwelt sich über Jahrtausende intakt gehalten. Die ersten Europäer kamen zum Ende des 19. Jahrhunderts. Durch die Großwildjäger und die Masai musste schon 1921 damit begonnen werden, das Gebiet unter Schutz zu stellen. In weiteren Jahren wurde der Schutz ausgebaut, bis im Jahr 1951 der Nationalpark gegründet wurde. Ein großes Problem ist auch heute noch die Wilderei. Ende der 1980er Jahre wurde der Elfenbein- und Nashornhandel verboten.

Eingangstor

Die meisten Besucher, die zum Serengeti Nationalpark fahren, kommen mit einem Mietauto oder buchen eine Safari, die organisiert wird. Es gibt darüber hinaus verschiedene Landeplätze, um mit einem Kleinflugzeug in die Serengeti zu gelangen.
Das Naabi Hill Gate und das Nbabaka Gate, sind die meist genutzten Eingangstore. Es sollte genügend Kraftstoff mitgeführt werden, da es Benzin nur im Dorf vom Ngorongoro- Krater gibt.

Klima und Wetter

Das Wetter ist sehr konstant, in den Nächten kalt und am tage sehr heiß. Im Januar liegt die Temperatur bei etwa 21 Grad bis 35 Grad. Die Regenzeit ist in den Monaten März bis Mai, sowie in den Monaten November und Dezember.
Die meisten Wildtiere kann man zwischen Dezember und Juni sehen. Wer eine Gnuwanderung sehen möchte, reist am besten zwischen Dezember und April in den Serengeti Nationalpark. Zwischen Mai und Juli findet das berühmte Überqueren des Grumeti- Fluss statt. In der Regenzeit sind nur die Hauptrouten mit dem Auto befahrbar. Um Wildtiere zu beobachten eignet sich die Trockenzeit im südlichen und zentralen Teil des Nationalparks.

Camping

Im Nationalpark gibt es zehn Puplic Campsites. Sechs davon befinden sich um Seronera, eine bei Lobo, zwei bei Kirawira und eine in der Nähe des Nbabaka Gates.
Darüber hinaus findet man mehrere Lodges im Park.

Wildbeobachtungen, vor allem der Gnus, eignen sich im südlichen Teil des Parks. Hier gibt es das Kusini Camp und die Ndutu Safari Lodge. Im Norden sollte man am besten seine Reisezeit im August und Oktober wählen. Zwischen Mai und Anfang Juli eignet sich der Westen, wo die Gnus durch das Gebiet ziehen.

Gastautor: michidavinca