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Thema: Fernreisen

Afrika: Serengeti Nationalpark


Löwen in der Serengeti
© biamiti - Fotolia.com
Der Serengeti Nationalpark ist vor allem durch den Film "Serengeti darf nicht sterben" bekannt geworden und wurde dadurch zum Inbegriff für endlose Tiersavannen. Der Nationalpark mit seinen fast 15.000 km² zählt zu den größten und sicherlich auch zu den prominentesten Nationalparks der Welt. Die Serengeti selbst umfasst rund 30.000 km², ein riesiges Ökosystem, wo Tiere einen schützenswerten Lebensraum vorfinden, den es sonst nirgendwo auf der Welt so gibt.

Raukatzen wie Geparden, Leoparden, Löwen und Hyänen sind hinter afrikanischen Großsäugern her. Dazu zählen Giraffen, Zebras, Gazellen und Antilopen. Die Wanderungen, die man von diesen Tieren beobachten kann, zieht jedes Jahr rund 90.000 Touristen an.

Tierherden in der Serengeti
Tierherden in der Serengeti - Foto: David Dennis from Pozuelo de Alarcón, Madrid, Spain (modified by Urlaubermagazin) - CC BY-SA 2.0

Masai

Das Wort „Serengeti“ bedeutet aus der Masai-Sprache übersetzt „das endlose Land“. Diesen Namen hat die Serengeti zurecht. Im Süden befinden sich die ausgedehnten, flachen Grassteppen und im Norden bewaldete, hügelige Ebenen. Die zentrale Savanne zeigt sich fast Baumlos und im Südosten befindet sich das Ngorongoro Schutzgebiet, welches vom Vulkanismus geprägt ist. Die Masai waren bis zum 19. Jahrhundert immer wieder auf der Suche nach Weidegründen. Bis dahin hatte die Umwelt sich über Jahrtausende intakt gehalten. Die ersten Europäer kamen zum Ende des 19. Jahrhunderts. Durch die Großwildjäger musste schon 1921 damit begonnen werden, das Gebiet unter Schutz zu stellen. In weiteren Jahren wurde der Schutz ausgebaut, bis im Jahr 1951 der Nationalpark gegründet wurde.

Probleme in der Serengeti

Ende der 1980er Jahre wurde der Elfenbein- und Nashornhandel verboten, trotzdem ist die Wilderei nach wie vor ein Problem. Ein noch größeres ist die Großwildjagd von Reichen, vornehmlich aus dem Westen. Und obwohl die Masai schon Jahrtausende in der Savanne leben und mit ihrer Viehwirtschaft schon längst Teil des Ökosystems geworden sind, gibt es immer wieder Vertreibungsaktionen der ursprünglichen Bewohner. Dies geschieht unter dem Deckmantel des Naturschutzes, doch jagen die Masai im Gegensatz zu den reichen Trophäenjägern nur Großwild bei Nahrungsknappheit. Auch der Wasserverbrauch der luxuriösen Lodges für Touristen ist ein nicht unerhebliches Problem. Eine weitere Bedrohung des Parkes stellte eine geplante Autobahn-Trasse dar, die Wanderungen von Landsäugern unterbrechen könnte.

Eingangstor

Die meisten Besucher, die zum Serengeti Nationalpark fahren, kommen mit einem Mietauto oder buchen eine Safari, die organisiert wird. Es gibt darüber hinaus verschiedene Landeplätze, um mit einem Kleinflugzeug in die Serengeti zu gelangen. Das Naabi Hill Gate und das Nbabaka Gat, sind die meist genutzten Eingangstore. Es sollte genügend Kraftstoff mitgeführt werden, da es Benzin nur im Dorf vom Ngorongoro- Krater gibt.

Klima und Wetter

Das Wetter ist sehr konstant, in den Nächten kalt und am tage sehr heiß. Im Januar liegt die Temperatur bei etwa 21 Grad bis 35 Grad. Die Regenzeit ist in den Monaten März bis Mai, sowie in den Monaten November und Dezember.

Camping

Im Nationalpark gibt es zehn Public Campsites. Sechs davon befinden sich um Seronera, eine bei Lobo, zwei bei Kirawira und eine in der Nähe des Nbabaka Gates.
Darüber hinaus findet man mehrere Lodges im Park.

Mehr Reisetipps für nah und fern gibt's im Raushier Reisemagazin.

von michidavinca


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