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Thema: Fernreisen

Laos Special



Land und Leute – ein Überblick über laotische Verhältnisse

Laos Karte
© Arid Ocean - Fotolia.com
Laos – dieses südostasiatische Land übt eine einzigartige Faszination aus, denn es zählt weltweit zu denjenigen Destinationen, die zwar noch von vergleichsweise wenigen Touristen besucht werden, jeden einzelnen Besucher aber unweigerlich in ihren Bann ziehen. Verantwortlich dafür sind einerseits die atemberaubende Landschaft sowie andererseits die für Europäer äußerst ungewohnte - nämlich beschauliche und somit höchst exotische - Mentalität der Bevölkerung.

Zauberhaftes Laos – vielfältiges Naturjuwel im Südosten Asiens

Laos ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Das beweist unter anderem die Tatsache, dass es sich bei der „Demokratischen Volksrepublik Laos“ – so die offizielle Bezeichnung – um den einzigen Binnenstaat handelt, der in geografischer Hinsicht dem südostasiatischen Bereich zugerechnet wird. Der schmale südliche Teil befindet sich auf der indochinesischen Halbinsel, während das nördliche Gebiet auf dem südostasiatischen Festland liegt. In politischer Hinsicht regiert in Laos nach wie vor der Kommunismus, allerdings lässt sich in den letzten Jahren eine, zumindest sachte, Öffnung in Richtung Westen beobachten.

Die Hauptstadt Vientiane liegt in unmittelbarer Nähe zum Nachbarstaat Thailand und befindet sich im Nordwesten des insgesamt rund 236.800 km² großen Staates. Derzeit leben in der Hauptstadt, die gleichzeitig auch die größte Metropole von Laos darstellt, circa 350.000 Menschen. Die Einwohnerzahl des gesamten Staates beläuft sich aktuell auf knapp sieben Millionen. Neben den urbanen Zonen, die auch die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentren des Landes darstellen, fasziniert das restliche Land vor allem mit seiner vielfältigen, atemberaubenden natürlichen Schönheit.

Nennenswert ist in dieser Hinsicht vor allem die nach wie vor unberührte Natur, die von Gebirgsketten und Hochplateaus ebenso geprägt ist wie vom Fluss Mekong mitsamt seiner fruchtbaren, hauptsächlich agrarisch genutzten Ebene. Inmitten dieser Natur trifft man auch immer wieder auf menschliche Spuren und somit auf eine für Laos typische Kulturlandschaft. Beispiele dafür sind kaum zugängliche, kleine Dörfer im Landesinneren sowie weitläufige Reisfelder, beeindruckende buddhistische Tempelanlagen oder exotische Tropengärten.

Bezaubernde Laoten – einladende Sanftmut und Fröhlichkeit

Einem westlich geprägten Besucher mutet die laotische Bevölkerung verträumt, vielleicht sogar ein Stück weltfremd, an. Ein asiatisches Sprichwort bringt den Charakter der Laoten auf den Punkt: „Die Vietnamesen pflanzen den Reis, die Khmer schauen zu und die Laoten lauschen, wie er wächst.“ Vielleicht ist der Theravada-Buddhismus, der die größte Religionsgemeinschaft in Laos darstellt, für die allgemeine Ruhe und Gelassenheit der Bevölkerung verantwortlich. Vermutlich spielt aber auch die Tatsache eine Rolle, dass Laos als „vergessenes“ Land eingestuft wird, was ebenfalls für eine Unberührtheit der dortigen Menschen sorgt. Die Einwohner insgesamt setzen sich aus diversen Ethnien zusammen, was unter anderem auch zur Folge hat, das Laos inoffiziell auch verschiedene Sprachen und Religionen vorzuweisen hat.

In wirtschaftlicher Hinsicht hält nach und nach der Kapitalismus Einzug. Nach wie vor handelt es sich bei Laos um eine Agrargesellschaft, in der zwar vor allem Reis angebaut wird, die derzeit aber hauptsächlich Kaffe, Leder, Holz sowie Kardamom exportiert. Neben den landwirtschaftlichen Gütern wird auch Zinn, Kupfer und Gold sowie Stromenergie ausgeführt. Die infrastrukturelle Situation ist im ganzen Land als eher mangelhaft einzustufen. Aufgrund der sanierungsbedürftigen Wasserleitungen kommt es beispielsweise immer wieder zu Ausbrüchen der Malaria, von welchen große Bevölkerungsteile betroffen sind.

Das laotische Klima: Von angenehm bis extrem

Über das gesamte Jahr gesehen präsentiert sich das Klima in Laos dreigeteilt: In den Monaten von November bis März kann im Großen und Ganzen mit angenehmen zwanzig bis dreißig Grad Celsius gerechnet werden. In diesem Zeitraum werden im Allgemeinen auch kaum Niederschläge verzeichnet. Die folgenden zwei Monate gestalten sich in dieser Hinsicht extremer, denn die Temperaturen können im April und Mai durchaus Spitzenwerte um die vierzig Grad Celsius erreichen. Die anschließende Regenzeit, der sogenannte Monsun, erstreckt sich von Juni bis Oktober und kann zu Überflutungen und in der Folge beispielsweise auch zu weiträumig gesperrten Straßen führen.

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