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Thema: Fernreisen

Beliebte Reiseziele in Indien



Goa

Strand in Goa Foto: Dominik Hundhammer - GNU-FDL Der kleinste Bundesstaat Indiens ist nach dem heutigen Velha Goa benannt. Ungefähr 450 Jahre lang stand Goa unter portugiesischer Kolonialherrschaft. Auch heute noch ist der europäische Einfluss stark zu spüren. Die wunderschönen Strände haben der Region den Titel „indische Riviera“ eingebracht. In den wilden 60er Jahren wanderten viele Europäer nach Goa aus, um als Hippies und Aussteiger in der Schönheit der indischen Natur ein neues Leben zu beginnen. Doch längst reisen Touristen aus allen Herren Ländern der Sonne, der Natur, des Nachtlebens oder der Kultur wegen nach Goa. An der Küste von Goa reiht sich auf einer Länge von 100 Kilometern ein paradiesisch schöner Strand an den anderen. Hier gibt es noch einsame, von Felsen zerklüftete Buchten, die zum Sonnenbaden einladen. Die Strände Anjuna, Calangute und Baga gehören bei den Touristen zu den populärsten. Sie liegen im Norden des Flughafens von Dabolim. Ebenfalls beliebt sind Betul, Colva und Palolem in südlicher Richtung. Der längste der Strände ist mit 25 Kilometern der Strand Colva. Er wird nicht umsonst als Copacabana Indiens bezeichnet. Für das Nachtleben empfiehlt sich der am Fort Aguada gelegene Strand Calangute. Ruhig gelegen sind dagegen die Strände Palolem und Betul. Etwas Besonderes ist Anjuna, ein Hippiestrand mitsamt wöchentlichem Markt.

Mumbai

Mumbai (Bombay) bei NachtFoto: WP-User: Aam422 - GNU-FDL Bis zum Jahre 1996 trug die Wirtschaftsmetropole Indiens noch den Namen Bombay. Sie ist mit 12,5 Millionen Menschen die größte Stadt von ganz Indien. Die riesige Metropole auf der Insel Salsette am Arabischen Meer gilt als „Schmelztiegel“ unterschiedlichster Kulturen, Religionen und Sprachen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Mumbai besonders groß. Mehr als 40 Prozent der Einwohner Mumbais leben in Slums. Die indische Filmindustrie mit dem Namen Bollywood ist hier entstanden. Die romantischen Filme und Musicals begeistern Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Das Wahrzeichen Mumbaus ist das 1924 erbaute Gateway of India im Stadtteil Colaba. Das Tor befindet sich am alten Hafen und ist 24 Meter hoch. Der Crawford Market heißt auch Mahatma Jyotiba Phule Market. Orientalische Farben und exotische Gerüche machen die Markthallen zu einem Erlebnis für alle Sinne. Das Bahnhofsgebäude Chhatrapati Shivaji und die Höhlen auf der Insel Elephanta, welche hinduistische Bildhauerei beherbergen, sind von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Von Mumbai bietet es sich an, in den Süden des Bundesstaates Goa weiterzureisen.

Delhi

Akshardham in DelhiFoto: akshardham.com (Ritesh) - CC BY-SA 3.0 Die verkehrsgünstig gelegene Stadt vereinigt das moderne und das traditionelle Indien. Die Hauptstadt von Indien, Neu Delhi, liegt im Zentrum von Delhi, einer der größten Metropolen der Welt. Zum Ende des 12. Jahrhunderts erklärte das erste islamische Sultanat die Stadt zu ihrer Hauptstadt und ließ Paläste und Moscheen erbauen. Im Mittelalter erstreckten sich auf 1483 Kilometern sieben Hauptstädte, auf deren Gebiet heute die Stadt Delhi erbaut ist. Unter britischer Kolonialherrschaft wurde Delhi im Jahre 1911 zur Hauptstadt Britisch-Indiens ernannt. In Neu-Delhi entstanden daraufhin weitläufige Gärten und beeindruckende Gebäude. Auch nachdem Indien 1947 unabhängig wurde, blieb Neu-Delhi die Hauptstadt des Landes. Kunst, Kultur, Shopping sowie Paläste und Festungen aus dem Mittelalter bieten zahlreiche Unternehmungen.
Eines der Wahrzeichen Neu-Delhis ist das India Gate, ein 42 Meter hoher Triumphbogen, der 1921 erbaut wurde. Zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört das Mitte des 17. Jahrhunderts erbaute Rote Fort, dessen Mauern aus rotem Sandstein bestehen. Ebenfalls Weltkulturerbe und aus Sandstein gefertigt ist die wunderschöne, 72,5 Meter hohe Siegessäule Qutb Minar. Das Grabmal des Kaisers Humayun ist Mausoleum und Grabanlage zugleich und war Vorbild für die Grabanlagen der Mogulzeit. Delhi ist ein guter Ausgangspunkt, um nach Agra weiterzureisen, wo das weltberühmte Taj Mahal steht.

Bangalore

BangaloreFoto: WP-User: Nikkul - CC-BY-SA-3.0 Bangalore wird auch als „Gartenstadt“ bezeichnet, da es hier weitaus mehr Grünflächen und schöne Parks gibt als in anderen Städten Indiens. Ein besonders schöner Park ist Lal Bagh im Süden des Zentrums. Unter anderen in einem Glashaus und in einem Botanischen Garten wachsen exotische Pflanzenarten.
Die Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka hat etwa 8,4 Millionen Einwohner und gilt auch dank der Computer- und Softwareindustrie als hochmoderne „Cyber City“.  Ein Abstecher zur „Keonics Electronics City“, einem Hightechpark, lässt die Herzen Technikbegeisterter höher schlagen. Ruinen des britischen Forts, die sich in der Umgebung des Marktes befinden, bezeugen noch heute die Gründung der Stadt im Jahre 1537. Der City Market, auch Krishnarajendra Market oder einfach KR Market genannt, ist wegen seines bunten Treibens bei Touristen beliebt. Blumen, Stoffe, Gewürze, Gemüse, Früchte und allerlei andere Mitbringsel werden hier feilgeboten. Äußerst westlich und kommerziell geht es hingegen auf der Mahatma Gandhi Road, die auch als MG Road bezeichnet wird, zu. Kostspielige Geschäfte, Restaurants und Bars sorgen für unendliche Konsummöglichkeiten.

Pune

PuneFoto: WP-User: Neitram - GNU-FDL Die Stadt  befindet sich auf ungefähr 560 Metern im Hochland von Dekkan und trägt daher auch den Beinamen „Königin des Dekkan-Hochlandes“. Die Universitätsstadt ist ein Zentrum für höhere Bildung und nennt sich obendrein „Oxford of the East“. Die Industrie in Pune boomt und die mehr als 5 Millionen Einwohner zählende Stadt gilt zudem als kulturelle Hochburg des Bundesstaates Maharashtra. Zahlreiche Museen, Theater und Kinos bieten Einheimischen und Touristen kulturelle Unterhaltung.
Sehenswürdigkeiten, wie die alten Stadthäuser aus Holz, die an Paläste erinnern, finden sich insbesondere im westlichen und historischen Stadtteil Pesha. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch der Shaniwarwada Palast, von dem seit einem Brand im Jahre 1827 nur noch die Grundmauern erhalten sind. Das ebenfalls in der Altstadt von Pune befindliche Raja Kelkar Museum zeigt verschiedenartige indische Kunstgegenstände. Es lohnen sich Ausflüge zu dem Höhlentempel Panchalesvara und dem Aga Khan Palace, wo unter anderem Mahatma Gandhi gefangen gehalten wurde. Die beste Reisemöglichkeit nach Pune von Mumbai aus ist eine dreistündige Fahrt mit dem Schnellzug „Deccan Queen“.

Jaipur

Jantar Mantar bei JaipurFoto: WP-User: Knowledge Seeker - PDDie Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, ist auch bekannt als „rosarote bzw. pinke Stadt“. Schon im Jahre 1727 wurde der Palast mit rötlichen Steinen erbaut. Er nimmt rund sieben Prozent des Stadtgebietes ein. Als dann 1883 Kronprinz Edward Jaipur besuchte, wurde die Stadt rosarot angemalt, um ihn angemessen willkommen zu heißen. Noch heute erstrahlt ein Großteil der Altstadt in der typischen Farbe der Stadt. Jaipur ist von einer sechs Meter hohen Stadtmauer umgeben, welche natürlich ebenfalls rosarot eingefärbt ist. Durch diese Mauer gelangt man nur durch eine der sieben prunkvollen Tore.
Jaipur ist keine Industriestadt, sondern ist vielmehr bekannt für seine traditionellen Kunstgegenstände sowie Schmuck, Teppiche und Stoffe. Highlight einer Stadtbesichtigung ist das Amber Fort nordöstlich, zu dem Touristen sich mit Elefanten empor tragen lassen können. Neben dem City Palace, zu dem auch wunderschöne Gärten gehören, ist auch der Palast der Winde, Hawa Mahal, sehenswert. Die schönste Aussicht über die Stadt hat man vom Nahargarh Fort mitsamt dem Sunset Point. Die einfachste Anreise von Delhi aus ist eine ungefähr vierstündige Zugfahrt mit dem Shatabdi-Express.

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