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Thema: Fernreisen

Reiseinformationen Ecuador



Ecuador
Foto: Delphine Ménard - Lizenz: CC Attribution-ShareAlike 2.0 France
Wer eine Reise in nach Ecuador plant, muss damit rechnen das hier eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Das Klima in Ecuador ist sehr unterschiedlich. In einigen Gebieten kommt es zu tropischen Regenfällen und in der Regenzeit, erlebt man zahlreiche Überschwemmungen. In den Sommermonaten ist viel trockener, als in der restlichen Jahreszeit, aber auch in dieser Zeit, kann es schlagartig zu Regengüssen kommen. Diese können innerhalb von Minuten auftreten. Die emperaturen schwanken im Jahr sehr wenig, was am angrenzenden Äquator liegt. Man unterscheidet in Südamerika zwischen der Trocken - und der Regenzeit. Im Hochland ist es am frühen Morgen kühl und sonnig, wobei zur Mittagszeit die Temperaturen dann ansteigen. In den Monaten November bis Mai, regnet es sehr häufig. Im Norden liegen die Tagestemperaturen bei 27 bis 30 Grad, wobei es in der Nacht auf angenehme 20 Grad abkühlt. Die trockenste Zeit ist von den Monaten Juni bis November. Die Region ist sehr diesig und die Temperaturen liegen um die 26 Grad. Auf den angrenzenden Galápagos - Inseln wird es nicht so heiss, dies liegt am Humboldtstrom, welcher sich vom Südosten her erstreckt. Hier ist von den Monaten Januar bis Juni die Regenzeit und in der Trockenzeit liegt die Temperatur bei durchschnittlichen 21 Grad.

Die Natur ist, wohl auch bedingt durch das Klima, einzigartig. So zählt man hier mehr als 16.000 Pflanzenarten, die hier beheimatet sind. Etwa 20 Prozent dieser Arten, findet man nur in Ecuador und nirgends anders auf der Welt. Die Vegetation der Costa sind trockene Buschvegetationen. Hier ist der Niederschlag auf das Jahr verteilt sehr gering und so gleicht es eher einer Küsten - und Halbwüste.
An der Pazifikküste, findet man die Mangrovenwälder, die sich an die Umgebung angepasst haben. Hier findet man vor allem sehr viele Garnelen und zahlreiche Fischsorten. Darüber hinaus gibt es hier viele Krebse und Muscheln. In der Region von Esmeralda und am Golf von Guayaquil, gibt es nur noch wenige dieser Wälder, da sie für angelegte Shrimpsfarmen, weichen müssen. An den Berghängen und in den Savannengebieten, finden sich trockene Laubwälder. Während der Trockenzeit, die sieben Monate andauert, werden diese Bäume ihr Laub ab. Im Osten findet man die tropischen Feuchtwälder, welche nachgelassen haben, da die Menschen die Region landwirtschaftlich nutzen. Im Westen und Osten der Anden finden sich Bergregenwälder wieder. Hier wachsen vor allem Moose, Orchideen und Flechten. Die Wälder in Ecuador sind inzwischen stark bedroht. Dies liegt vor allem daran, das die Flächen immer mehr für die Landwirtschaft genutzt werden. Ecuador hat 30 Vulkane, von denen neun aktiv sind. Das letzte Mal brach 1999 der Guagua Pichincha aus und bedrohte die Stadt Quito. Im gleichen Jahr brach der Tungurahua Vulkan aus. Der schönste Vulkan ist der Cotopaxi, der einen wunderschönen Kegel besitzt, der fast malerisch wirkt. Die Tierwelt zählt rund 324 Säugetiere, von denen rund 25 Arten nur hier in Ecuador leben. Darunter fallen 17 Affenarten, Fledermäuse und Nagetiere, drei Tapierarten, Ameisen - und Brillenbären. Von den Tapieren ist vor allem der Danta del Monte vom Aussterben bedroht. Darüber hinaus haben Jaguare, Dachse, Wasserschweine, Seelöwen und Flussdelphine, hier ihr Zuhause gefunden. An Vogelarten leben hier 1600 verschiedene Arten, davon sehr viele Papageiarten, Kolibris und Raubvogelarten. Hier lebt auch die, vom Aussterben bedrohte Anakonda und weitere 200 Schlangenarten. Man zählt in Ecuador rund 3879 Reptilien - und 402 Amphibienarten. Man kann die Menschen und deren Leben in Ecuador, als bunt bezeichnen. Auf der einen Seite sind die Menschen sehr freundlich, Fremden gegenüber. Auf der anderen Seite gibt es unter der Bevölkerung viele, die sehr Kriminell sind. Dies liegt sicher an den unterschiedlichen Gruppen und den, in der Bevölkerung, benachteiligten Menschen. In Ecuador leben rund 40 Prozent indianische Eingeborene und etwa 40 Prozent Mestizen, welche die Nachkommen der Weißen und Indígenas sind. Nur Fünf Prozent der Bevölkerung sind Schwarze, welche Nachkommen von Sklaven sind. Es sind sehr viele verschiedene indigene Völker vertreten. Darunter sind die größten die Quichua und die Tetetes. Die bekannteste dieser Gruppen, lebt in den Bergen und haben ihre eigene Kultur erhalten können. Im Regenwald leben die Indianer, die in der verborgenen Wildnis leben. Diese fertigen aus allem, was sie finden und haben, Schmuck und kleine Kunstgegenstände. Die Menschen leben sehr unterschiedlich, was sich vor allem durch die unterschiedliche Landschaft bemerkbar macht. Im Norden des Landes, wo viele Schwarze Ecuadorianer leben, ist das Leben unbeschwerter, weil auch der Boden hier, genügend zum Leben bietet. In der Hauptstadt Quito und deren Umgebung in der Sierra, sind die Menschen bedeutend zurückhaltend. Die Bevölkerung im Oriente, leben noch immer vom Fischfang und Jagen.Überall im Land merkt man einen Wandel. Die Menschen folgen nicht mehr so sehr den Traditionen, sondern gehen immer mehr zur westlichen Lebensart über.

Der Straßenverkehr ist in Ecuador sehr wichtig. Das Straßennetz ist gigantisch und umfasst eine Länge von über 43.000 Kilometer. Die Strassen sind aber nur mit knapp 8200 Kilometer befestigt. ansonsten sind die Strassen sehr schlecht ausgebaut und gehen teilweise über Schotterstraßen. Die Strecke Carretera Panamericana, welche vom Süden des Landes, sich bis in den Norden erstreckt, ist die wichtigste im Land. Der Bahnverkehr wurde in den 80iger Jahren, des vergangenes Jahrhunderts, von den Bussen und den allgemeinen öffentlichen Personenverkehr, in der Bedeutung, abgelöst.
Wenn man mit dem Zug reist und sein Ziel zur Teufelsnase führt, wird mit dem Staunen nicht mehr aufhören können. Hier reisen die Menschen auch mit dem Zug mit und sitzen teilweise auf dem Dach. Dies wäre bei europäischen Verhältnissen undenkbar. Das Land gewinnt immer mehr an Bedeutung, wenn es um den Tourismus geht. Das Land hat viele Hotelanlagen und Gasthäuser. Darüber hinaus, werden hier viele Touren durch das Land angeboten. Die wichtigsten Flughäfen sind in Guayaquil und in Quito. Diese werden von vielen Fluggesellschaften aus aller Welt angeflogen. Die Hafenstädte Guayaquil, El Balao und Puerto Bolívar bilden einen wichtigen Seeweg für den Außenhandel. Die landwirtschaftliche Infrastruktur ist vielfältig. Diese sind unterteilt in verschiedenen Bereichen. Da gibt es die Landwirtschaftliche, die agrarindustrielle, die Fischzucht und die Industrien für Plastik, Chemie und Gummi. Das Land zählt rund 13.400 Industrien, die hier ihren Sitz haben. Die Bauern teilen sich in zwei Organisationen. Zum einen in die kantonalen landwirtschaftlichen Zentren, zum anderen in Handelskammern.

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Hintergrund Geschichte

In den Jahren 12.000 v. Chr. und 1500 n. Chr. lebten in südamerikanischem Ecuador indianische Völker, wie beispielsweise die Jama Coaque, Bahia, Chorrera und die Valdivia. Die Valdivia gelten als älteste Kultur in ganz Amerika. Es wird vermutet, dass damals Nomaden aus dem asiatischem Bereich auf den Kontinent kamen und später polynesische Siedler dazu kamen. 1450 kamen die Inkas, die die Regierung in dem Land übernahmen. Die Inkas traten auf heftigen Widerstand, aber sie nahmen, trotz allen Widerständen die Region ein. Anfang des 16. Jahrhunderts hatte Huayna Capac, der Inkaführer, seine Macht gefestigt. In Nordecuador, landeten die Spanier im Jahr 1532 und verbreiteten Angst und Schrecken zwischen der Bevölkerung. Das Ende der Inkazeit brach an, als dessen damaliger Führer Atahualpa ermordet wurde. Somit lebten sich, nach dieser Zeit, die Spanier ein und erreichten eine neue Führung in Ecuador. Im Jahr 1823, endete die Zugehörigkeit zu Spanien. In diesem Jahr erkämpfe sich das Land die Freiheit. Nach dieser Zeit, erlebte das Land viele Putsche in der Bevölkerung und Unstimmigkeiten. Der erste Präsident des Landes hieß General Juan José Flores. Während seiner Amtszeit, entstand die erste Verfassung des Landes. In dieser Zeit wurde auch die Hauptstadt Quito erwählt und die offizielle Religion wurde der Katholizismus. Im Jahr 1941, übernahm Peru die Kontrolle über Ecuador und verlor dadurch auch Teile des Amazonas Territoriums. 1960 wurden durch ausländische Firmen, Ölressourcen entwickelt. Ecuador attackierte 1979 Paquisha, Machinaza und Mayaycu, wo sie aber weitaus unterlegen waren. Er am Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Land, politisch gesehen, stabil. Es hat sich zu einem sicheren Land entwickelt und nach einer bewegenden Geschichte, mit vielen Machtkämpfen und Konflikten, ist es inzwischen sehr friedlich geworden.

Gastautor: "michidavinca"