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Thema: Fernreisen

Tipps für Reisen auf die Karibikinsel


Dominikanische Republik Special

Die Dominikanische Republik ist eine karibische Insel und umfasst die östlichen zwei Drittel der hispaniolischen Insel, die sich Haiti und die dominikanische Republik teilen. Trotz der nur knapp 49.000 Quadratkilometer Fläche, gilt sie als eine der charmantesten Inseln in der Karibik. Haiti ist der östliche und einzige Nachbar der tropischen Republik.

Karibikstrand © Frank Boston - Fotolia.com

Endlose Strände treffen in der dominikanischen Republik auf beeindruckende Gebirgsketten. Höchster Punkt des Landes ist der Pico Duart mit einer Höhe von 3,175 Metern. Natürliche Rohstoffe des Landes sind Nickel, Bauxit, Gold und Silber. Zwölf Prozent der Landesfläche sind Wälder. Zu natürlichen Bedrohungen gehören die von Juli bis Oktober auftretenden Hurrikans an den Küsten der dominikanischen Republik, gelegentliche Wasserknappheit, Waldsterben und Erdrutsche, welche die küstennahen Korallenriffe beschädigen.

Die Wirtschaft der dominikanischen Republik ist deutlich besser gestellt, als die des Nachbarstaates Haiti. Größtenteils basiert sie auf den Einnahmen aus dem Tourismus. Auch Export von Kaffee, Bananen, Kakao, Tabak und Zuckerrohr gehören zu den Einnahmequellen. Die größten Handelspartner der dominikanischen Republik sind die USA und Mexiko. Das Neun-Millionen-Einwohner-Land ist seit der Verfassungsgebung in den 60iger Jahren eine präsidiale Republik, der Präsident wird für jeweils vier Jahre gewählt.

Das karibische Palmenparadies ist idealer Urlaubsort für Erholungssuchende, Wassersportler, Musikfans und Kulturinteressierte. Die Hauptstadt Santo Domingo lebt und atmet Geschichte bis heute – in ihren Straßen lebt Christoph Kolumbus und ihre Barockbauten in der Altstadt sind mehr als einen Besuch wert. Santo Domingo gilt als älteste Stadt des amerikanischen Kontinents. Naturbegeisterte können sich in den zahlreichen Nationalparks vergnügen, Wandertouren und Picknicks gehören zum Pflichtbesuch jedes Ausfluges ins Landesinnere der dominikanischen Republik.

Reiseinformationen

Das Klima ist das ganze Jahr tropisch warm mit Durchschnittstemperaturen um die 25 Grad, die Temperatur variiert kaum, allerdings gibt es in den Sommermonaten viel Niederschlag und erhöhte  Hurrikangefahr. Beste Reisezeit ist von Dezember bis April.  Für die Einreise in die dominikanische Republik sind keine Impfungen vorgeschrieben, natürlich empfiehlt sich aber das Basisimpfprogramm (Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A und B, Typhus) wie bei jeder Auslandsreise. Malariamittel werden nur bei Reisen nach Haiti oder an die Grenzgebiete empfohlen. Bei längeren Aufenthalten im Land empfiehlt sich eine Tollwutimpfung.  Für die Einreise werden keine Visa benötigt, man erhält eine Touristenkarte, mit welcher man sich dreißig Tage im Land aufhalten kann. Zahlreiche Immigrationsservice erleichtern die Formalitäten, bei Wunsch sich länger niederzulassen.

Palmenstrand © Edenwithin - Fotolia.com

Praktische Tipps und Tricks

Der Verkehr auf der dominikanischen Republik kann chaotisch sein, allerdings gehört das auch zum Charme der Insel: Öffentliche Verkehrsmittel in den größeren Städten wie Busse sind meist überfüllt, allerdings helfen freundliche Einheimische gerne bei Sprach- oder Orientierungsproblemen. Für Touristen gibt es teilweise eigene Transferbusse zwischen touristischen Destinationen. Auch Taxis gibt es – nach Verhandlungen – zu angenehmen Preisen und flexiblen Streckenkombinationen.  Moskitomittel und Moskitonetze sind ratsam, um sich gegen Insektenstiche und die dadurch übertragenen Krankheiten (Malaria, Dengue-Fieber) effektiv zu schützen. Leitungswasser sollte nicht ohne vorheriges Abkochen getrunken werden.

Sicherheitshinweise

Generell ist die dominikanische Republik ein sicheres Reiseland, auch wenn auf den Seiten der Außenministerien auf die erhöhte Reisewarnung verwiesen wird. Spanisch und Englisch wird in allen touristischen Gegenden gesprochen, im Landesinneren und ländlichen Gegenden sind zumindest geringe Spanischkenntnisse von Vorteil. Vorsicht ist bei Fahrten in entlegene ländliche Gegenden geboten, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Empfehlenswert ist das Reisen mit einem ortskundigen Führer, welcher der einheimischen Bevölkerung mit Respekt begegnet und den kulturellen Austausch somit zu einem inspirierenden Erlebnis für beide Seiten werden lässt. In größeren Menschenmengen ist – wie in allen Ländern – auf Kamera, Brieftasche und andere Wertgegenstände zu achten. Am besten keine größeren Mengen Bargeld bei sich tragen. Für Taxifahrten ist es elementar, den Fahrpreis vorher zu verhandeln und zu fixieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Generell wird einen jedoch nur die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Landesbewohner überwältigen.

10 Highlights der Dominikanischen Republik


Die interessantesten Sehenswürdigkeiten und beliebtesten Destinationen der Dominikanischen Republik! Von Santo Domingo über Boca Chica bis hin zum Parque Nacional Monte Cristi

Tourenvorschläge für die Dominikanische Republik


Hier finden Sie zwei interessante mehrtägige Touren auf der Karibikinsel. Isla Saona im Nationalpark Del Este und die Bernsteinminen in den Nordkordilleren.

Nationalparks in der Dominikanischen Republik


Klicken Sie zu den interessantesten Nationalparks in der Dominikanischen Republik. Vom Del Este Nationalpark über den José del Carmen Ramírez National Park bis hin zum Perez Rancier National Park.

Kulinarik in der Dominikanischen Republik


Die Küche der dominikanischen Republik ist ein Fest für die Sinne – Farben, Formen, Gerüche vereinen sich aus der spanischen, afrikanischen und lokalen dominikanischen Kultur. Der indigene dominikanische Einfluss wird als “Taino” bezeichnet. Die Küche ähnelt der lateinamerikanischen Küche generell (vor allem der Kulinarik des nahe gelegene Kubas und Puerto Ricas), hat jedoch auch ihre eigenen traditionellen Spezialgerichte und Getränke.

Geschichte der Dominikanischen Republik


Wenige Länder haben eine so blutige Geschichte erlebt wie die dominikanische Republik: Jahrhundertelange koloniale Unterdrückung, Sklavenhandel, gescheiterte Unabhängigkeitskriege, Diktatoren, soziale Aufstände, extreme Armut, Erdbeben, Wirtschaftskrisen und ausländische Interessen, welche die Bedürfnisse der Dominikaner bis heute nicht ausreichend in den Vordergrund stellen.

Quellenangabe: http://www.urlauberinfos.com/urlaub-dominikanische-republik/

Urlauberin in der Dominikanischen Republik © yellowj - Fotolia.com


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